Regionale Entwicklung

Angrenzend an Belgien, Luxemburg und Nordrhein-Westfahlen, erstreckt sich auf 2.000 km² (= 10% Rheinland-Pfalz) das Projektgebiet auf dem fast ¼ Millionen Menschen zu versorgen sind.

Infrastruktur, Arbeitsplätze & Lebensqualität

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es das erklärte Ziel des Landes Rheinland-Pfalz, strukturschwache ländliche Räume zukunftsfähig aufzustellen und damit auch Perspektiven für junge Menschen zu schaffen.

In der Eifel werden durch das neue Verbundsystem rund 245.000 Bürgerinnen und Bürger von einer bezahlbaren Energie- und Wasserversorgung profitieren, 27.000 Haushalte bekämen einen schnellen Internetanschluss. Aus diesem Grund fördert das Umweltministerium das Regionale Verbundsystem Westeifel in den kommenden acht Jahren mit rund 25 Millionen Euro. Die Voraussetzung hierfür sei mit dem 2013 eingeführten „Wassercent“ geschaffen worden.

 

Klima- & Naturschutz

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord hat bereits ihre raumordnerische Gesamtabwägung bekannt gegeben. Demnach überwiegen die positiven Effekte die nachteiligen aber größtenteils zu kompensierenden Eingriffe in die Naturgüter. Verläuft die weitere Projektentwicklung optimal, kann der Bau der Trasse Ende 2015 beginnen. Die Trassenerschließung soll in drei Bauabschnitten bis 2022 erfolgen. Der erste Bauabschnitt verläuft von Bitburg nach Schönecken und soll bis 2017 umgesetzt werden. Der zweite Bauabschnitt ist von 2017 bis 2019 geplant zwischen Bleialf und Schönecken. Als letztes steht das Teilstück zwischen Bitburg und Trier auf der Agenda für 2020 bis 2022.

Wertschöpfung für Kommunen & Partner

Das Verbundnetz ist ein bundesweit einmaliges Projekt unter Federführung der Kommunalen Netze Eifel (KNE). Die KNE wurden 2009 vom Eifelkreis Bitburg-Prüm und der Stadt Trier gegründet. Die Umsetzung des Projektes soll demnächst die neu gegründete Gesellschaft „Landwerke Eifel“ übernehmen. Unter diesem Dach möchte die KNE gemeinsam mit den angrenzenden Verbandsgemeinden und weiteren Projektpartnern fünf Untergesellschaften für folgende Geschäftsfelder ansiedeln: Vertrieb, Erdgaserzeugung, Klärschlammverwertung, Energienetze und regenerative Erzeugung.

höfkenMit diesem bundesweiten Leuchtturmprojekt zeigen die Kommunalen Netze Eifel modellhaft,
wie Infrastruktur in ländlichen Regionen innovativ, nachhaltig und wirtschaftlich entwickelt werden kann.“

Ulrike Höfken
Umweltministerin Rheinland-Pfalz
anlässlich der Projektpräsentation